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Servus liebe Motorsportfreunde! Endlich gibt es Neues zu berichten! Nachdem uns das Wetter dieses Jahr bis jetzt mit viel zu warmen Temperaturen einen Strich durch die Eisspeedway-Saison machte. Schaffte es nun der rührige MSC Weißenbach das erste Rennen in unseren Breitengraden auf die Beine zu stellen und dies übrigens in hervorragender Qualität. Die Jungs legten sich richtig ins Zeug, an dieser Stelle mal ein großes Lob!!! Markus wurde in seinem ersten Einsatz heuer gleich Sechster. (Kleiner Wehrmutstropfen: mit seiner gezeigten starken Leistung hätte er noch mehr rausholen können!) Hier der offizielle Bericht des MSC Weißenbach in Auszügen, wer ihn ganz lesen will, bitte unter: http://www.msc-weissenbach.at/ Mit 22 Fahrern, davon acht, die eine Qualifikation fahren sollten, plante der Veranstalter, aber nur 19 waren erschienen. Hansi Weber konnte nicht fahren, weil er keine Lizenz hatte und so wurde das Hauptrennen mit 16 Piloten + 2 fixen Reservefahrern gestartet. Letztlich waren die Reservisten Josef Forcher und Jürgen Reimann so beschäftigt, dass sie gar nicht mehr alle Läufe fahren konnten, in die sie hätten einspringen können. Und trotz aller widrigen Verhältnisse und der anspruchsvollen Bahn sahen die leider zu wenigen Fans gutes, spannendes Eisspeedway. Erst im letzten Durchgang entschied sich der Tagessieg zwischen den punkgleichen Franky Zorn und Jan Klatovsky. Der Lauf war aber nur eine Formsache für den überragenden Österreicher, der immer schon vom Start auf und davon war. Jan Klatovsky, dessen Bruder Tony wegen seines Schlüsselbeinbruchs fehlte, hatte –außer Zorn- ebenfalls keine Gegner und fuhr ohne Risiko auf den zweiten Platz. Anders hätte es kommen können, wenn René Stellingwerf nicht wegen eines technischen Problems seinen dritten Wertungslauf verpasst hätte. Der Holländer gab, ausser gegen Zorn keinen Punkt ab und landete mit 11 Zählern trotzdem nur auf Platz 4. Statt Stellingwerf landete völlig überraschend ein Deutscher auf dem Podium: Der 23-jährige Allgäuer Thomas Wiest. In seinem dritten Eisrennen (Weißenbach 2011 und DM Berlin 2011) fuhr er auf mit zwei Laufsiegen und ansonsten nur zweiten Plätzen auf´s „Treppchen“! Franky Zorn dazu: „Der Thomas ist ein Riesen-Talent!“ Für die meisten der deutschen Fahrer, außer für Wiest, galt das Motto „Pleite, Pech und Pannen“: Max Niedermaier begann schlecht, gewann dann seinen 2. Lauf. In Heat 12 stürzte der Niederländer Schukken und wurde disqualifiziert. Im Rerun räumte der Schweizer Meister Pawel Strugala Max ab, beide stürzten auf der Gegengeraden. Strugala verletzte sich an der Schulter, Niedermaier kam zum 2. Rerun, fiel dort aber aus und musste die Veranstaltung beenden. Stefan Pletschacher musste nach zwei Durchgängen (5 Punkte) mit Getriebeschaden aufgeben. Wenigstens wurde Markus Jell mit ordentlicher Leistung Sechster. Auch für die Österreicher lief nicht alles wunschgemäß: Local Heroe Martin Posch war auf der heimischen Bahn in der Vorwoche schwer gestürzt und hatte sich mehrere Rippen angebrochen. Der Zweiventil-GM-Fsahrer von Marcel Gerhard und Joachim Kugelmann gab nach zwei Heats schmerzverzerrt auf. Vater Charly Ebner sen. und Ebner junior stürzten je einmal. Martin Leitner konnte seine guten Starts nicht immer umsetzen, wurde aber Fünfter. Text: Thomas Schiffner Ergebnisse int. Eisspeedway Weißenbach/A und Zwischenstand Golden-Spike-Serie nach 1 von 5 Rennen: 1. Franz Zorn (A), 15 Punkte; 2. Jan Klatovsky (CZ), 14; 3. Thomas Wiest (D), 12; 4. René Stellingwerf (NL), 11; 5. Martin Leitner (A), 11; 6. Markus Jell (D), 10; 7. Petr Klauz (CZ), 8; 8. Stefan Pletschacher (D), 5; 9. René Dünki (CH), 5; 10. Charly Ebner jun. (A), 5; 11. Karl Ebner sen. (A), 5; 12. Max Niedermaier (D), 3; 13. Gerrit Schukken (NL), 3; 14. Jürgen Reimann (D), 3; 15. Pawel Strugala (PL), 2; 16. Ronny Häring (CH), 2; 17. Martin Posch (A), 2; 18. Josef Forcher (A), 0. |